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Gesundheits-ABC

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Abnehmen

Schlank, gesund und schön - wer möchte das nicht gerne sein, werden oder bleiben? Tag für Tag preisen Werbung und Medien neue Patentrezepte an, die versprechen, für immer schlank und gesund zu sein.

Körpergewicht und Körperfettanteil

Was ist der Body-Maß-Index (BMI) und wozu dient er?

Welche Ursachen für Übergewicht gibt es?


Abnehmen: Allgemeines, Bewegungs- und Ernährungstipps, Ursachen für Übergewicht

Diätwillige sollen ihre Traumfigur mühelos erreichen können, indem sie z. B. "entsprechend ihrer Blutgruppe essen", "regelmäßig Apfelessig-Extrakte trinken", "den Körper entschlacken" oder mit diversen Wundermitteln "den Stoffwechsel ankurbeln". Von den unzähligen Diäten am Markt sind nur wenig wirklich empfehlenswert. Langfristig führt nur eine Ernährungs- und Bewegungsumstellung zum Erfolg.

Allgemein

Tipps zur Gewichtsreduktion

Ihre Apotheke

In Ihrer Apotheke erhalten Sie fachliche Beratung zu Produkten, die Sie bei Ihrer Ernährungsumstellung unterstützen können (z. B. homöopathische Arzneimittel zum Abnehmen, Drinks, Tabletten, Riegel) sowie Waagen, Körperfettmessgeräte, Bücher etc. In vielen Apotheken können Sie auch Ihren Blutdruck, Blutzucker und den Blutcholesterinwert bestimmen lassen.
 
Als oberstes Ziel sollte gelten "nicht übergewichtig zu sein"! Unter Übergewicht (starkes Übergewicht bezeichnet man als Adipositas) versteht man eine für die Gesundheit gefährliche Vermehrung des Körperfettes. Heute sind zahlreiche chronische Erkrankungen bekannt, welche durch Übergewicht ausgelöst oder verschlimmert werden (z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen, Gicht, Erkrankungen des Bewegungsapparates).


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Allergie

Viele ÖsterreicherInnen leiden an einer Allergie. Der Begriff "Allergie" stammt vom griechischen "allos" (d. h. Veränderung des ursprünglichen Zustandes) und kann als eine Erkrankung der körpereigenen Abwehr bezeichnet werden.

Allergien: Auslöser, Symptome, Allergietypen und Therapiemöglichkeiten

Allgemeines

Beim Erstkontakt mit dem Allergieauslöser (Allergen), welchen der Körper als fremden Eindringling identifiziert, werden die körpereigene Abwehr aktiviert und Antikörper produziert - verschiedene Symptome zeigen sich jedoch erst bei neuerlichem Kontakt mit demselben Allergen.
 
Saisonale Allergene sind Pollen z. B. von Birke, Hasel, Erle, Gräsern, Getreide (Roggen) und Kräutern (Wegerich, Beifuß). Ganzjährige Allergene sind Hausstaubmilben, Tierhaare, Bettfedern, Latex, Schimmelpilze und Berufsallergene.
 
Eine sogenannte Pseudoallergie, welche durch eine Reihe von Chemikalien, Medikamenten oder Nahrungsmitteln (Nüssen, Thunfisch, Ananas etc.) ausgelöst werden kann, ist durch ähnliche Symptome wie eine allergische Reaktion gekennzeichnet. Der entscheidende Unterschied zur echten Allergie ist, dass bei der Pseudoallergie keine IgE-Antikörper im Blut nachgewiesen werden können.
Eine Kontaktallergie wird zumeist wenige Minuten nach der direkten Berührung mit dem Allergen ausgelöst und äußert sich durch ein scharf abgegrenztes Hautekzem an der betroffenen Stelle.

Wie macht sich eine Allergie bemerkbar?

Bei einer allergischen Reaktion werden aus einer (Mast-)Zelle gespeicherte Tröpfchen freigesetzt, die Histamin enthalten. Das Histamin löst dann die typischen Beschwerden einer Allergie aus, welche sich individuell unterschiedlich äußern:

Nase: Juck- und Niesreiz, allergischer Schnupfen (klares und dünnflüssiges Sekret), Schwellung der Nasenschleimhaut (schlechtere Atmung)

Augen: Juckreiz, tränende Augen und vor allem eine allergische Bindehautentzündung

Bronchien: Husten, Pfeifen oder Brummen beim Ausatmen (hervorgerufen durch die krampfartige Verengung der Bronchien), Verengung der Luftwege durch Überproduktion des Bronchialsekretes, Bronchitis, schwere Atemnotanfälle im Sinne eines Asthma bronchiale

Verdauungstrakt: Durchfälle (Kuhmilchallergie), Erbrechen, Zungenbrennen, Halskratzen, Juckreiz am Gaumen und Hals, Sodbrennen, Gastritis, Zwölffingerdarm- oder Dünndarmentzündung

Haut: Quaddeln, rote Flecken, Schwellungen, ausgedehnte entzündliche Veränderungen mit nässenden Flecken und Ablösung der obersten Hautschichten

Kreislaufsystem: Blutdruckabfall, Herzrasen, anaphylaktischer Schock (schwerste Formen enden mit Kreislaufversagen und Atemstillstand).

 

Die wichtigsten Allergien auf einen Blick
Mögliche Therapie

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Arzneimittelsicherheit

Arzneimittelsicherheit: Einnahmeregeln im Überblick

Damit es zu keinen unerwünschten Wechselwirkungen kommen kann, ist es wichtig, dass Sie Ihrem/r behandelnden Arzt/Ärztin alle Medikamente nennen, die Sie einnehmen (auch freiverkäufliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel). Je genauer Sie die nachfolgenden Hinweise für die richtige Medikamenten-Einnahme einhalten, desto schneller werden Sie wieder gesund bzw. bessern sich Ihre Beschwerden.

Allgemein wichtige Einnahme-Regeln

Weitere hilfreiche Tipps

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Arzneitee

Heil- und Arzneitees: Wirkungen der Tees und Empfehlungen bei Infekten

Diese spezielle Form der Medizin auf Basis der Naturheilkunde unterliegt dem sogenannten Arzneimittelgesetz (AMG). Qualität und Reinheit der Arzneitees sind besonders hoch und ihre Rezepturen sind vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizin-Produkte zugelassen. Auf der Verpackung der Heil- und Arzneitees müssen der Einsatzbereich, die zu erwartende Wirkung und die Gegenanzeigen beschrieben sein.

Wirkung des Arzneitees

Häufige Infekte und die dazu passenden Heilkräuter

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Babypflege

Babyhaut stellt spezielle Ansprüche, da u. a. der Feuchtigkeitsgehalt der Haut höher und die Schweißbildung (Kühlung) vermindert ist. Weiters ist die Melaninbildung noch gering (daher fehlt der natürliche Sonnenschutz der Haut), die Talgdrüsen sind verkleinert (höhere Anfälligkeit gegenüber Reizstoffen wie Speichel, Exkrementen) und die Infektanfälligkeit ist erhöht (weil die Schutzbarriere "Haut" noch nicht ganz ausgereift ist).

Baden

Waschen

Empfindliche und kranke Haut

Weitere Tipps

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Bachblüten

„Heile Dich selbst“ lautet das Grundprinzip der Bach-Blüten-Therapie. Sie kann jeden Menschen dabei unterstützen, Persönlichkeit zu entwickeln und seelische Harmonie zu finden.

Herstellung der Blüten-Essenzen (Urtinktur)

Die richtigen Bach-Blüten finden

Die 38 Bach-Blüten im Kurzüberblick

Notfalltropfen

Einnahme

Allgemeines

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Befindlichkeitsstörungen im Kindesalter

 

Vater und Mutter sollten Krankheitsanzeichen möglichst früh erkennen und zwischen schweren und leichten Störungen unterscheiden können. Harmlose Unpässlichkeiten kann man selbst behandeln, bei ernsthaften Erkrankungen oder im Zweifelsfall sollte sofort ein(e) Kinderarzt/ärztin, Ambulanz/Krankenhaus kontaktiert oder aufgesucht werden.

Unter anderem können folgende Befindlichkeitsstörungen bei Kindern auftreten:

Appetitlosigkeit

Bauchschmerzen

Blähungen

Kopfschmerzen

Schlafstörungen

Zahnschmerzen

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Bewegungstipps

Körperliche Inaktivität stellt weltweit bereits die zweitgrößte Gesundheitsbedrohung dar. Insgesamt bewegen sich rund 60 bis 85 % der Weltbevölkerung zu wenig - man spricht daher von Bewegungs-mangelerkrankung.

Eine halbe Stunde moderates Ausdauertraining für Jung und Alt täglich (Gehen, Rad fahren, Treppensteigen, Betätigung im Haushalt/Garten) würde laut Weltgesundheitsorganisation bereits ausreichen, um beispielsweise das Risiko einer Herzerkrankung um die Hälfte zu reduzieren und dazu beitragen, sowohl das körperliche als auch das geistige Wohlbefinden zu stimulieren.

Bewegung bringt Lebensqualität

Bewegung ist keineswegs eine nützliche Zugabe, um die Gesundheit zu verbessern. Vielmehr ist sie die Voraussetzung, die das normale Funktionieren des Menschen erst ermöglicht. Regelmäßige körperliche Aktivität fördert die Gesundheit, macht uns attraktiv und hält fit und jung.

Was Bewegung bewirkt

"Wer rastet, der rostet" - in jedem Alter

Sport soll Spaß machen - von Anfang an

Geh/Lauf dem Alter davon

Die richtige Sportart für mich - wählen Sie aus

Ausgewogene Ernährung

Die häufigsten Sportverlezungen

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Bluthochdruck (Hypertonie)

Etwa 96.000 Kilometer Blutbahnen durchziehen unseren Körper und das Herz pumpt täglich ca. 10.000 Liter Blut durch diese Lebenspipelines. 

Bluthochdruck (Hypertonie)

Mit jedem Pulsschlag zieht sich das Herz zusammen und befördert das Blut in die vielverzweigten Röhren des Kreislaufes. Diese Pulswelle wird als "systolischer" oder oberer Blutdruckwert bezeichnet. Wenn das Herz vor dem nächsten Pulsschlag erschlafft und die Spannung im Muskel kurz nachlässt, sinkt auch der Druck in den Gefäßen auf den unteren, den "diastolischen" Wert. Der italienische Internist Riva Rocci führte Ende des 19. Jahrhunderts ein Gerät zum Messen des Blutdrucks in der Medizin ein, welches seitdem zu einem der gebräuchlichsten Instrumente der Ärzte geworden ist.

Bluthochdruck verursacht oft jahrelang keine Beschwerden und wird häufig erst dann erkannt, wenn Folgeerkrankungen (z. B. Schlaganfall, Herzinfarkt, Arteriosklerose, Nierenversagen, Herzkranzgefäßerkrankung, Herzschwäche, gestörte Durchblutung der Augennetzhaut) auftreten. Durch regelmäßige Kontrollen (Messung bei(m) Arzt/Ärztin, ApotherkerIn oder zu Hause) kann Bluthochdruck rechtzeitig erkannt und behandelt werden.
 
Ca. 80-90 % der Betroffenen leiden an der sogenannten primären oder essentiellen Hypertonie, deren Ursache nicht eindeutig geklärt ist. Neben Erbanlagen spielt vor allem der Lebensstil (Übergewicht, Rauchen, Stress, Bewegungsmangel) eine wichtige Rolle bei der Krankheitsentstehung. Die restlichen ca. 10 -20% der Patienten leiden unter einer sekundärer Hypertonie, welche durch Erkrankungen der Nieren, des Nervensystems, des Herz-Kreislaufsystems, Veränderungen im Hormonhaushalt (Schilddrüse, Nebenschilddrüsen) sowie durch die Einnahme bestimmter Medikamente
hervorgerufen sein kann.
 
Regelmäßige Blutdruckmessung ist unbedingt erforderlich
Der Blutdruck ändert sich abhängig von Lebensumständen und Lebenssituation: So steigt er z. B. bei Stress und sinkt bei Entspannung. Deshalb ist es notwendig, den Blutdruck täglich zu messen. Sind 7 (Zahl der Wochentage) von 30 Messwerten (Tage eines Monats) zu hoch (>= 135/85), liegt eine behandlungsbedürftige Hypertonie vor.

 Tipps zur Selbstmessung

 

Blutdruck senken heißt "sich" Lebenszeit schenken!

 

Behandlungsmaßnahmen: Ernährung

 

Behandlungsmaßnahmen: Bewegung

Behandlungsmaßnahmen: Medikamente

 

 

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Cholesterin

Cholesterin

Aufgrund falscher Ernährung und mangelnder Bewegung treten in der Bevölkerung westlicher Industrieländer häufiger erhöhte Blutcholesterinspiegel auf, begleitet oft auch von Übergewicht, Diabetes Typ II und Bluthochdruck.

Im menschlichen Körper ist Cholesterin Bestandteil der Zellwände und dient als Vorstufe für die Synthese von Hormonen (wie Östrogen, Cortison), Vitamin D und Gallensäuren (letztere sind z. B. für die Fettverdauung notwendig). In der Haut (bis zu 24 % des Hautfettes), im Gehirn, in den Nebennieren, in den Eierstöcken, in der Milz und im Blut findet sich besonders viel Cholesterin.
 
Körpereigene Cholesterinproduktion: Unsere Körperzellen sind, auch wenn kein Cholesterin über die Nahrung aufgenommen wird (z. B. strenge Vegetarier), in der Lage Cholesterin selbst zu bilden, um so den Bedarf des Körpers zu decken. Pro Tag werden - vorwiegend in der Leber und im Darm - ca. 600 bis 900 mg Cholesterin täglich hergestellt.
Bei einem Überangebot an Nahrungscholesterin wird normalerweise einerseits die Synthese im Körper begrenzt und andererseits vermehrt Cholesterin in Gallensäuren umgebaut und über den Darm ausgeschieden. (20-25% aller Menschen können, bedingt durch einen genetischen Defekt, die Eigensynthese bei hoher Nahrungscholesterinzufuhr nicht drosseln. Sie reagieren auf hohe Cholesteringehalte in der Nahrung mit hohen Blut-Cholesterin-Werten.)
 
Die Neigung zu hohem Cholesterinspiegel kann auch vererbt werden (familiäre
Hypercholesterinämie).
 
Cholesterin in der Nahrung: Cholesterin zählt zu den fettähnlichen Substanzen und kommt nur in tierischen Lebensmitteln vor (u. a. Fleisch, Fisch, Milch und Milchprodukte, Eier). Phytosterine z. B. enthalten in pflanzlichen Ölen und speziellen diätetischen Lebensmitteln, können nachweislich den Blutcholesterinspiegel senken. Gemeinsam mit anderen Fetten und fettlöslichen Vitaminen wird Cholesterin aus dem Darm ins Blut aufgenommen und zur Leber transportiert.
 
Das gleichzeitige Auftreten von erhöhten Blutfetten, Fettsucht (v. a. bei Fettansammlung am Bauch), Diabetes mellitus Typ 2 und Bluthochdruck wird als "metabolisches Syndrom" (oder Syndrom X) bezeichnet.


Wie hoch sollte der Cholesterinspiegel idealerweise sein?

Durch welche Maßnahmen kann der Cholesterinspiegel gesenkt werden?

 

 

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Diabetes

Cholesterin

1922 brach im kanadischen Krankenhaus zu Toronto eine neue Zeitrechnung an: ein Bauchspeicheldrüsen-Extrakt von Kälbern, welches der Mediziner Frederick Grant Banting und der Student Charles Herbert Best in aufwendiger Forschungsarbeit zubereitet hatten, wurde entdeckt: INSULIN.

Heute werden fast alle Humaninsuline biosynthetisch hergestellt - entweder durch Bakterien oder Hefezellen. Mehr als 40 Insuline stehen inzwischen zur Verfügung, welche sich entweder in ihrer Herkunft (tierisch oder biosynthetisch) oder in den Wirkungseigenschaften unterscheiden.

Glucose ("Zucker"), Insulin und Diabetes
Welche wesentlichen Formen des Diabetes unterscheidet man?
Wie wird der Blutzucker bestimmt und wie hoch soll er sein?
Welche gesundheitlichen Risiken sind mit Diabetes verbunden?
Ernährungsempfehlungen für Diabetiker
Ernährungs-Tipps

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Erkältung, Grippe oder Lungenentzündung

Erkältung, Grippe oder Lungenentzündung?

Mehr als 200 Viren sind derzeit identifiziert, welche einzeln oder kombiniert an der Entstehung von z. B. Husten, Schnupfen und Heiserkeit beteiligt sind - am häufigsten kommen die sogenannten Rhino (Schnupfen)viren vor. Ein und derselbe Erreger kann je nach Immunlage zu unterschiedlicher Ausprägung der Erkrankung führen oder zu gar keiner.

Trockene Luft führt zur Austrocknung der Schleimhaut im Nasen-Rachen-Raum, wodurch diese empfindlicher und leichter angreifbar wird. Durch Tröpfcheninfektion (v.a. bei Husten, Schnupfen) sowie direkten Kontakt (z. B. Händeschütteln) werden die Erreger von einem Menschen auf den anderen übertragen.
Ihr(e) Arzt/Ärtzin kann feststellen, ob es sich bei der Erkrankung um einen (banalen) grippalen Infekt, eine Grippe (Influenza) oder gar eine Lungenentzündung handelt.

Übersicht über die wichtigsten Symptome
Vorbeugungsmaßnahmen
Behandlungstipps

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Ernährungstipps

Abwechslungsreiches Essen hält gesund, steigert die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit und kann dazu beitragen das Wohlbefinden und die Lebensqualität zu heben. Vielseitige Ernährung liefert dem Körper ausreichend Energie und alle lebensnotwendigen Nährstoffe. Sie trägt dazu bei ernährungsbedingte Krankheiten, wie Fettsucht, Diabetes mellitus, erhöhte Blutfette (Cholesterin, Triglyceride) und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu ver(h)mindern.

Vielseitig essen

Nutzen Sie die Lebensmittelvielfalt! Bei entsprechender Auswahl, Kombination und Dosierung der Lebensmittel gibt es de facto keine "ungesunden" oder gar "verbotenen" Lebensmittel.
 
Getreideprodukte (mehrmals am Tag) sowie reichlich Kartoffeln & Hülsenfrüchte
Auf dem täglichen Speiseplan sollten (Vollkorn)Brot sowie Getreideflocken stehen. Zudem wöchentlich alternierend 1 Portion (Vollkorn)Nudeln/-Reis, Kartoffeln oder Hülsenfrüchte (in Summe ca. 250 g). Diese Nahrungsmittel enthalten kaum Fett, dafür aber reichlich Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente sowie Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe.
 
Die ideale Zwischenmahlzeit - Gemüse und Obst - Nimm "5" am Tag...
Genießen Sie 5 Portionen frisches Gemüse und Obst am Tag, roh, kurz gegart oder auch als frischgepressten Saft. So werden Sie reichlich mit Vitaminen, Mineralstoffen sowie Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen (z. B. Carotinoiden in der Karotte) versorgt. Im Bedarfsfall hält Ihr(e) Apotheker/In Nahrungsergänzungsmittel für Sie bereit.
 
Täglich Milch und Milchprodukte; 1 x / Woche Fisch; Fleisch, Wurstwaren sowie Eier in Maßen
Diese Lebensmittelgruppe enthält wertvolle Nährstoffe, wie z. B. Calcium in Milch oder Jod, Selen und Omega-3-Fettsäuren in Seefisch. Fleisch, in Maßen konsumiert, ist wegen des hohen Beitrags an verfügbarem Eisen und an den Vitaminen B1, B6 und B12 vorteilhaft. Bevorzugen Sie fettarme Produkte, wie z. B. Kalbfleisch, Hühner- oder Putenbrust, Schinken, Krakauer sowie Käse mit max. 35% F.i.T.
 

Wenig tierisches Fett

Fettreiche Speisen schmecken gut, liefern aber viele Kalorien. Zuviel Nahrungsfett, vor allem tierischer Herkunft, kann langfristig die Entstehung von Übergewicht, Diabetes mellitus Typ 2, Herz-Kreislauf-Krankheiten etc. begünstigen. Die empfohlenen 70-90 g Fett am Tag (das wären z. B. 7-9 EL Öl bei 2200 kcal Tagesenergiebedarf), wovon 2/3 aus pflanzlicher Herkunft stammen sollen, liefern ausreichend lebensnotwendige (essentielle) Fettsäuren und fettlösliche Vitamine. Achten Sie auf das unsichtbare Fett in manchen Fleischerzeugnissen und Süßwaren, in Milchprodukten und in süßen Backwaren.
 

Zucker und Salz in Maßen

Genießen Sie Zucker und mit Zuckerzusatz hergestellte Lebensmittel bzw. Getränke nur gelegentlich und nutzen Sie "Lightprodukte" als Alternative (essen Sie davon aber nicht die doppelte Menge). Verwenden Sie, vor allem wenn Sie an Bluthochdruck leiden, anstatt Salz frische oder tiefgekühlte Kräuter und Gewürze.
 

Reichlich Flüssigkeit

Regelmäßige und ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist für unseren Körper lebensnotwendig. Nehmen Sie täglich 2 - 2,5 Liter Flüssigkeit zu sich (u. a. ungesüßte Tees, Mineral- oder Leitungswasser, verdünnte 100%ige Fruchtsäfte). Alkoholische Getränke sollten nur gelegentlich und dann nur in kleinen Mengen konsumiert werden (Frauen max. 1/8 Wein oder 1 Seidel Bier und Männer max. 2/8 Wein oder 2 Seidel Bier täglich).
 

Schmackhaft und schonend zubereiten

Garen, dämpfen oder dünsten Sie die Nahrungsmittel bei niedrigen Temperaturen und möglichst kurz. Verwenden Sie wenig Wasser und wenig Fett. Durch diese Maßnahmen bleibt der natürliche Geschmack erhalten, die Nährstoffe werden geschont und die Bildung schädlicher Verbindungen verhindert.
 

Nehmen Sie sich Zeit, genießen Sie Ihr Essen

Bewusstes und langsames Essen verbessert das Sättigungsempfinden. Da auch das Auge mit isst sollten Sie auf eine schöne Farbzusammenstellung und Garnierung der Speisen achten.
 

Wohlfühlgewicht & Bewegung

Finden Sie Ihr Wohlfühlgewicht (Definition: Es liegt keine medizinische Notwendigkeit wie z. B. Bluthochdruck für eine weitere Abnahme vor; dieses Gewicht ist leicht erreichbar und anschließend auch leicht aufrecht zu halten; man sollte sich mit diesem Gewicht wohl fühlen und es sollte zur eigenen Person passen). Eine Waage darf in keinem Haushalt fehlen!
Mit zumindest 30 Minuten Bewegung Ihrer Wahl 3x/Woche bleiben Sie mit Schwung jung und machen etwas für Ihre Fitness, Ihr Wohlbefinden sowie Ihre Figur! Ihre optimale Herzbelastungsfrequenz können Sie durch Ergospirometrie und Lactatanalyse bestimmen lassen (die allgemein gängige Faustregel 180 - Lebensalter dient lediglich zu Ihrer Orientierung), danach sollten Sie Pulsmessgeräte zur Kontrolle verwenden (erhältlich in Ihrer Apotheke).

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Folsäure

Folsäure

Die Folsäure (die synthetische Form des B-Vitamins, mit einem Monoglutamat, siehe Bild mit n=1), auch: Vitamin B9, Vitamin M (unüblich), Vitamin B11 (ungebräuchlich) oder Folat (die Summe der folatwirksamen Verbindungen, also: sowohl mit einem Mono- oder mehreren Glutamatresten angehängt Polyglutamate), ist ein 1941 entdecktes, hitze- und lichtempfindliches Vitamin aus dem B-Komplex.

Der Oberbegriff "Folat" fasst alle folatwirksamen Verbindungen zusammen, die natürlicherweise in Lebensmitteln vorkommen. Unter dem Begriff "Folsäure" versteht man die synthetische (künstlich hergestellte) Form dieses B-Vitamins (z. B. Supplemente, Anreicherung von Lebensmitteln). Die Bioverfügbarkeit (d.h. wie viel Nährstoff tatsächlich aufgenommen wird) beträgt bei Folat etwa 50% und bei Folsäure ca. 90%.

Folsäurebedarf

Mangelerscheinungen

Ursachen für eine Unterversorgung

Nahrungsquellen

Tipps

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Frühjahrsmüdigkeit

Frühjahrsmüdigkeit

Die ersten warmen Tage im Jahr führen bei vielen Menschen zu Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Schwindel und Kreislaufproblemen. Wenn die Temperaturen steigen, fühlen sich viele Menschen gereizt, müde und antriebslos.

Tipps bei Frühjahresmüdigkeit

Der Körper braucht etwa vier Wochen, bis er sich an die Frühjahrstemperaturen gewöhnt hat. Wetterumschwünge wie das launische Aprilwetter führen außerdem oft dazu, dass sich die Anpassungsphase noch verlängert.

 

 

Allgemein

Hormone/Serotonin/Melatonin

Jeden Lichtstrahl einfangen

Den Kreislauf ankurbeln

Frische Farben machen munter

Wann der Arzt gefragt ist …

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Gicht

Gicht

Unter Gicht versteht man eine Stoffwechselerkrankung, die zu den entzündlich rheumatischen Erkrankungen gehört. Sie zeichnet sich durch erhöhte Harnnsäurewerte im Blut aus. Bei der Entstehung der Erkrankung spielen neben Erbfaktoren vor allem ungesunde Ernährungsgewohnheiten, Übergewicht, strenges Fasten etc. die größte Rolle.

Harnsäure entsteht als Endprodukt beim Abbau so genannter Purine. Diese werden einerseits über die Nahrung aufgenommen und entstehen andererseits im Körper beim Abbau von Zellen. Harnsäure kann im Körper nicht abgebaut werden und wird daher über die Nieren (80%) und den Darm (20%) ausgeschieden.
Ist der Purinstoffwechsel gestört (zu viel gebildet oder zu wenig ausgeschieden), kommt es zu einer Hyperurikämie: Der Harnsäurewert im Serum steigt so weit an, dass die Harnsäure nicht mehr gelöst werden kann. Diese kristallisiert in weiterer Folge aus und lagert sich vor allem in Schleimbeuteln, Gelenken, an Sehnen oder unter der Haut ab. Im Laufe der Zeit verursachen die Ablagerungen entzündliche Reaktionen, welche Schmerzen hervorrufen. Reichliches, üppiges Essen, übermäßiger Alkoholgenuss, ungewohnt starke Anstrengungen können plötzlich einen Gichtanfall (s.u.) auslösen, das Krankheitsbild der Gicht wird klinisch manifest.

Einteilung der Gicht

Stadien der Gicht

Anzeichen & Diagnose

Therapiemöglichkeiten

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Hausapotheke

Hausapotheke

Damit Sie im Bedarfsfall rasch und effizient handeln können ist eine gut ausgestattete Hausapotheke von größter Bedeutung.

Grundausstattung und Handhabung der Hausapotheke

Die Hausapotheke kann den/die Arzt/Ärztin aber nicht ersetzen! Bei ernsten bzw. langandauernden Beschwerden sollten Sie umgehend ärztliche Hilfe suchen.

 

Allgemein

Grundsätzliche Handhabung

Grundausstattung

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Hausapotheke Kinder

Hausapotheke Kinder

Speziell wenn Kinder im Haushalt sind, sollte auf eine gut ausgestattete Hausapotheke Wert gelegt werden, um für Alltagsbeschwerden und Verletzungen gerüstet zu sein.


Hausapotheke Kinder: Grundausstattung, Handhabung und Anwendungstipps bei Kindern

Die Hausapotheke kann den/die Arzt/Ärztin nicht ersetzen! Bei ernsten bzw. langandauernden Beschwerden sollten Sie umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.


Grundsätzliches zur Handhabung der Hausapotheke

Tipps zur richtigen Anwendung von Arzneimitteln bei Kindern

Womit sollte die Hausapotheke ausgestattet sein?

Verbandsmaterial

Krankenpflegemittel

Arzneimittel-Grundausstattung

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Herzgesundheit

Herzgesundheit

Herz-Kreislauf-Erkrankungen stellen in den Industrieländern die Todesursache Nr. 1 dar. In Österreich sterben jährlich etwa 43.500 Menschen (= 52,5% aller Todesfälle) an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wobei geschlechtsspezifisch betrachtet Männer deutlich häufiger in jüngeren Jahren versterben als Frauen.

Tipps für Ihr Herz-Kreislauf-System


Die Erkrankungshäufigkeit nimmt bei den Frauen besonders nach den Wechseljahren stetig zu, da dann die "schützenden" Hormone nicht mehr in so großer Menge gebildet werden. Mit fortschreitendem Alter wird der Unterschied in der Anzahl der Erkrankungen zwischen Mann und Frau jedoch zunehmend geringer.

Erhöhter Blutzucker- und Cholesterinspiegel, Bluthochdruck, Rauchen, Bewegungsmangel und "Stress" sind die wichtigsten Risikofaktoren für Herzinfarkt, Schlaganfall und Gefäßverkalkung.

Nichtrauchen, gesunde Ernährung (wenig Fett, häufiger Omega-3-Fettsäuren, wenig Alkohol), Bewegung, und Vermeidung von Stress stellen die wichtigsten Pfeiler der Herzgesundheit dar!

Rauchen

Ernährung

Lebensstil

Bluthochdruck

Cholesterin

Diabetiker

Psychischer Aspekt

Förderung der Herzdurchblutung

 

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Immunsystem

Immunsystem

Das Immunsystem (aus dem Lateinischen: immunis - unberührt, frei) ist das Abwehrsystem des Körpers gegenüber gefährlichen Einflüssen aus der Umwelt aber auch aus dem Körperinneren.

Immunsystem: Ernährungstipps

Ernährungstipps zur Stärkung der Abwehrkräfte

Immunsystem: Abwährkräfte, Stärkung und Ernährungstipps


Zu diesen gefährlichen Einflüssen zählen vor allem Bakterien, Viren, Pilze und entartete Zellen. Das Immunsystem umfasst neben Organen (z.B. Leber) das Knochenmark, das Lymphsystem und das Blut.

 

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Immunsystem Kinder

Immunsystem Kinder

Viele Eltern haben das Gefühl, dass ihr Nachwuchs von einer Erkältung in die nächste gerät. Kaum ist im Kindergarten ein Kind krank, klagt auch das eigene bald über Beschwerden. Tatsächlich sind kleine Kinder wesentlich öfter krank als Erwachsene.

Entwicklung und Stärkung des Immunsystems in der Kindheit

Das Immunsystem von Kindern muss erst eigene Antikörper gegen die verschiedenen Erreger aufbauen, mit jeder Erkrankung lernt es also dazu. Im Laufe der Jahre baut das körpereigene Immunsystem auf diesem Weg eine zunehmend bessere Abwehr auf, wodurch die Zahl der leichten Erkrankungen mit steigendem Alter der Kinder zurück geht.

Da das kindliche Immunsystem also erst trainiert werden muss und lernt, wie es mit bestimmten Bakterien, Viren oder Pilzen umzugehen hat, ist die frühe Kindheit von zahlreichen Erkrankungen geprägt. In den ersten vier Lebensjahren haben Kinder durchschnittlich fünf Infekte der Atemwege pro Jahr. Bis zum Kindergarten können es sogar bis zu 12 einfache Atemwegsinfektionen jährlich sein - im Schulalter immer noch bis zu etwa acht.
 
Gerade im Kindergarten oder in der Schule werden Krankheiten schnell von einem Kind zum nächsten weitergegeben. Niesen, Husten und Sprechen sowie verunreinigtes Spielzeug oder herumliegende Taschentücher sorgen dafür, dass der Krankheitserreger schnell das nächste Kind erreicht.
 
Trotzdem müssen Eltern nicht übervorsichtig sein und sollten keinesfalls versuchen, ihr Kind in möglichst steriler Umgebung aufwachsen zu lassen. Denn dies führt nicht unbedingt zu weniger Krankheiten. Eine zu sterile Lebensumgebung kann sich - wie Studien gezeigt haben - nachteilig auswirken und verstärkt unter anderem das Risiko später allergische Auffälligkeiten zu entwickeln. Kinder brauchen den Kontakt zu unterschiedlichen Erregern, damit das eigene Immunsystem Antikörper entwickeln kann und so eine positive Grundlage für die Gesundheit im Erwachsenenalter bildet.

Wie kann ich das Immunsystem meines Kindes stärken?

Kneipp-Anwendungen für Kinder

 

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Kopflausbefall

Kopflausbefall

Kopfläuse findet man auf der ganzen Welt – in gemäßigtem Klima häufiger als in den Tropen. Kopflausbefall hat nicht primär etwas mit fehlender Hygiene zu tun.

Kopflausbefall hat nicht primär etwas mit fehlender Hygiene zu tun. Enge zwischenmenschliche Kontakte – insbesondere in Gemeinschaftseinrichtungen für Kinder und Jugendliche – begünstigen die Verbreitung von Kopfläusen.


Blutsaugendes Insekt

Die ca. 2-3 Millimeter kleinen Parasiten ernähren sich vom Blut des Menschen – mittels ihres Saugrüssels stechen Sie mehrmals pro Tag an der befallenen Körperregion zu (z. B. Kopfhaut, Bartregion, Achselhöhle, Augenbrauen), was einen lästigen Juckreiz hervorruft.

Die weißen Lauseier (Nissen) kleben am Haaransatz fest und brauchen etwa 7 Tage zum Schlüpfen. In den darauffolgenden 10 Tagen durchläuft die Laus drei Nymphenstadien, bis sie schließlich als erwachsene Laus noch 30 Tage weiterlebt. Die Kopflaus ist auf ihren natürlichen Lebensraum angewiesen: ohne Nahrung (Blut), feuchte Umgebung (rund 25°C, 80-90% Luftfeuchtigkeit) sowie den geeigneten Untergrund zur Fortbewegung (Haare) ist die Laus hilflos, vertrocknet rasch und trägt nicht mehr zu behebende Schäden davon.
Kopfläuse sind gute Kletterer – springen oder fliegen können Sie hingegen nicht! Die Übertragung erfolgt nur von Kopf zu Kopf durch direkten Kontakt, wobei nur die erwachsene Laus wandert. Eine Ansteckungsgefahr ist somit gegeben solange die Betroffenen mit geschlechtsreifen Läusen befallen sind.


Diagnostik

Erstes Anzeichen für einen Kopflausbefall ist in erster Linie ungewöhnlich starker Juckreiz oder Krusten, meist am Hinterkopf. Eine Lupe sowie die systematische Untersuchung der Kopfbehaarung "Strähne für Strähne" erleichtert das Auffinden der Läuse. Leitmerkmale sind die Eier der Läuse, die in Form von kleinen, ovalen Nissen in schrägem Winkel an die Haarschäfte geklebt werden. Die erwachsenen Läuse setzen die Milben stets knapp über der Kopfhaut ab. Finden sich Nissen an den Haarschäften in einigen Zentimetern Entfernung von der Kopfhaut, so kann bereits auf eine mehrwöchige Befallsdauer geschlossen werden.

Bevor die Läuse geschlüpft sind, erscheinen die Nissen grau und sind schwer zu sehen. Nach dem Schlüpfen sind sie lufthaltig und erscheinen weiß, was zur Verwechslung mit Schuppen führen kann. (Wichtig: Nissen haben alle die gleiche Größe und haften dem Haarschaft unverschieblich an. Schuppen sind unterschiedlich groß und lassen sich leicht abwischen.)

Behandlungsmaßnahmen

Behandelt werden sollte nur dann werden, wenn ein Befall mit lebenden Läusen vorliegt. Alle Kontaktpersonen müssen ebenfalls untersucht und gegebenenfalls mitbehandelt werden. Zur natürlichen Behandlung stehen mehrere Wirkstoffe wie beispielsweise Silikonölprodukte oder eine Kombination aus Kokosnuss- und Anisextrakten zur Verfügung. Zudem gibt es synthetische Insektizide (z. B. Pyrethroide, Carbamate), welche zumeist auf das Nervensystem der erwachsenen Laus wirken (Achtung! Jedoch nicht auf die Nissen, da diese noch kein entwickeltes Nervensystem haben).

Die korrekte Anwendung und die Einhaltung der Behandlungsvorschriften (z. B. Einwirkdauer) sowie die Entfernung der Lauseier mittels eines Nissen-Kammes (Zinkenabstand 0,2 bis 0,25 mm) sind die Schlüssel zum optimalen Behandlungserfolg. Die Behandlung ist erst abgeschlossen, wenn keine Läuse und Nissen mehr aufzufinden sind (dazu sind regelmäßige Kontrollen notwendig!). Bei Anzeichen neuerlicher Verlausung ist die Procedur zu wiederholen.

Zusätzliche Tipps

Die Entfernung der Nissen mit dem Nissen-Kamm kann durch eine Haarpflege- oder Essigwasserspülung (3 EL Essig auf 1 Liter Wasser) erleichtert werden.

Eine vorbeugende Behandlung von Kontaktpersonen ist nicht notwendig.

Kämme und Haarbürsten sind gründlich zu säubern.

Die Wohnung muss nicht mit speziellen Mitteln gereinigt werden, da die Läuse nur auf dem Wirt leben können.

Menschenläuse können nicht auf Tieren leben, diese müssen daher nicht mitbehandelt werden.

 
Kopflausbefall ist keine Schande! Er birgt aber ein großes Ansteckungspotential in sich, weshalb umgehend SchulleiterInnen, KindergärtnerInnen etc. zu informieren sind. Weiters muss so rasch wie möglich mit den oben angeführten Gegenmaßnahmen begonnen werden (damit auch keine Verbreitung innerhalb der Familie stattfindet). Erst nach erfolgreicher Lausbehandlung darf die Schule/der Kindergarten wieder besucht werden!

 

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Kopfschmerzen

Kopfschmerzen

Unter gelegentlichem Kopfschmerz leidet nahezu jeder Mensch im Laufe seines Lebens.

Treten Kopfschmerzen selten auf, dauert nur kurz und ist von erträglicher Intensität, muss kein(e) Arzt/Ärztin konsultiert werden. Tritt der Kopfschmerz hingegen häufig oder plötzlich auf, ist sehr heftig und begleitet von Allgemeinsymptomen wie z. B. Fieber, Bewusstseins- und Sehstörungen oder Nackensteifigkeit, dann ist auf jeden Fall eine ärztliche Untersuchung anzuraten.

Welche Arten von Kopfschmerz gibt es?

Ratschläge Ihres Apothekers / Ihrer Apothekerin

Wann sollten Sie eine(n) Arzt/Ärtzin aufsuchen?

Antworten, welche Sie für den Arztbesuch vorbereiten können

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Neurodermitis bei Kindern

Neurodermitis bei Kindern

Die Neurodermitis (= atopische Dermatitis) ist eine chronisch entzündliche Hauterkrankung, die in Schüben verläuft. Sie ist begleitet von starkem Juckreiz, Ekzemen in Ellenbeugen und Kniekehlen, sehr trockener Haut, Hautrissen hinter den Ohrläppchen und an den Mundwinkeln, auffallend starker Handlinienzeichung etc.

Die "eine" Krankheitsursache gibt es nicht. Bei einem Drittel der betroffenen Kinder spielen Nahrungsmittel-Allergien eine Rolle. Dazu kommen Infektionen, psychische Faktoren, starke Hitze oder Kälte, Allergieauslöser aus der Luft wie Hausstaubmilben und mechanische Reize der Haut wie Scheuern, Kratzen oder Schwitzen.


Symptome, Diagnose & Therapie

3-Säulen-Therapie

Unterstützende Maßnahmen zur Krankheitslinderung

Stressbewältigung für Eltern

Alternative Behandlungsmethoden

Ernährung

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Osteoporose

Osteoporose

Osteoporose ist eine Skeletterkrankung, die durch eine verminderte Knochenfestigkeit und somit ein erhöhtes Frakturen(Knochenbruch)risiko gekennzeichnet ist.

Durch gesunde, "knochengerechte" Ernährung, regelmäßige Bewegung, Einschränkung von Genussmitteln, Sturzprävention, frühzeitige Diagnose und rechtzeitige Therapie können die gravierenden Folgeschäden der Osteoporose (v. a. Wirbel- und Schenkelhalsbrüche) verhindert werden.
Die Frakturhäufigkeit steigt bei Männern nach dem 75 Lj. erheblich an, während bei Frauen bereits ein Anstieg ab etwa dem 45 Lj. festzustellen ist (v. a. Wirbelkörperbruch). Ab dem 65. Lj. nehmen bei beiden Geschlechtern die Schenkelhalsbrüche zu.

Risikofaktoren für die Osteoporose-Entstehung

Einteilung der Osteoporose

Diagnoseerstellung

Medikamente & Prävention

Präventionsmaßnahmen

Ernährungs-Tipps

Bewegungs- & Sturzprävention

 

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Raucherentwöhnung

Raucherentwöhnung

An den Folgen des Tabakkonsums sterben lt. WHO stündlich 560 Menschen, das sind 13.400 pro Tag oder 4,9 Mio. pro Jahr. Die Zahl derer, die an den Folgen ihres Tabakkonsums sterben, wird sich ohne drastische Gegenmaßnahmen bis zum Jahr 2020 auf 8,4 Mio. pro Jahr erhöhen. Von den heute lebenden jungen RaucherInnen wird jede(r) Zweite an tabakassoziierten Krankheiten sterben.

Tabakrauchen erhöht als unabhängiger, wichtiger Risikofaktor die Gefahr an koronarer Herzkrankheit zu erkranken, einen akuten Myokardinfarkt oder einen plötzlichen Herztod zu erleiden.

Schadstoffbelastung durch den Zigarettenrauch

Gesundheitsschäden durch das Rauchen

Die RaucherInnen werden immer jünger

Wie abhängig sind Sie?

Tabakentwöhnung

Zusätzliche Entwöhnungshilfen

 

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Reisetipps

Reisetipps

Ein Ortswechsel, das Erleben der Natur, der Kontakt mit anderen Menschen sowie das Kennenlernen anderer Kulturkreise sind wichtige Faktoren für einen schönen und erholsamen Urlaub.

Damit es im Urlaub keine bösen Überraschungen gibt, gilt es diesen zuvor sorfältig zu planen. Nachfolgende Tipps sollen Ihnen hierbei als Unterstützung dienen.

Reisevorbereitung

Reiseübelkeit

Richtiges Essen im Urlaubsland

Sonnenschutz

Fuß- und Nagelpilz

Insektenabwehrende Mittel

Klimawechsel

Wandern und Klettern

Übertragbare Krankheiten

Notfall

Impfungen bei (Fern-) Reisen unverzichtbar

Die Grundausstattung Ihrer Reiseapotheke

 

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Rheuma

Rheuma

Der Begriff "Rheuma" kommt aus dem Griechischen und bedeutet "fließen". Davon abgeleitet versteht man heute darunter den "fließenden Charakter" des ausstrahlenden Schmerzes und den damit verbundenen Beschwerden von einem Gelenk zum anderen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bezeichnet Rheuma als Überbegriff für Erkrankungen, die an den Bewegungsorganen auftreten und fast immer mit Schmerz und häufig mit Bewegungseinschränkung verbunden sind.
Rheumatische Erkrankungen bedingen eine Beeinträchtigung der Lebensumstände bis hin zu schwerster körperlicher Behinderung. Nicht selten führen sie zu gesellschaftlicher Isolation. Meist verläuft der Prozess der Anpassung an die Erkrankung über einen sehr langen Zeitraum und es sind immer wieder neue Wege zu finden, mit der Erkrankung zurechtzukommen.

Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises

Anzeichen rheumatischer Erkrankungen

Therapiemöglichkeiten

Ernährung

Zusätzliche Tipps für Ihren Alltag

 

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Rückenschmerzen

Rückenschmerzen

Durch das „Signal“ Schmerz macht uns unser Körper auf eine Gefahr oder Störung aufmerksam und setzt Schadensabwehrmechanismen in unserem Körper in Gang.

Schmerzen können besonders dann eine Qual sein, wenn Sie chronisch werden. Neben Kopfschmerzen zählen chronische Rückenschmerzen zu den häufigsten Schmerzerkrankungen in unserer Gesellschaft.


Was versteht man unter Rückenschmerz?

Was ist der Unterschied zwischen aktumen und chronischem Schmerz?

Ursachen

Diagnosestellung

Behandlungsmaßnahmen

Warum ist eine Schmerztherapie sinnvoll?

Tipps für den Alltag

 

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Sonne

Sonne: Allgemeines, Hauttypen, Sonnenschutz und Hautreaktion

Ohne Sonnenlicht gäbe es kein Leben auf der Erde. Die Pflanzen brauchen das Licht (ultraviolette Strahlung) um zu wachsen und der Mensch benötigt es für lebensnotwendige Vorgänge und Funktionen in seinem Körper (z. B. Vitamin D-Bildung, Steuerung des Hormonhaushaltes, Einstellung des Schlaf-Wach-Rhythmus) sowie sein psychisches Wohlbefinden.

Die Sonnenstrahlen auf der Haut zu spüren und dadurch Bräune zu erlangen, beflügelt unsere Seele, doch wenn wir der UV-Strahlung zu intensiv ausgesetzt sind, kann es beispielsweise zu Sonnenbrand, Sonnenstich und Hautkrebs kommen.

Sonne ohne Reue:
Damit Sie diesen Schattenseiten der Sonne entgegentreten können, haben wir nachfolgende Informationen und Tipps für Sie zusammengestellt.

UV-Strahlung

Bräunung der Haut

Hauttypen

Sonnenschutz

Tipps zum ganzheitlichen Sonnenschutz

Die wichtigsten unerwünschten (Haut-) Reaktionen

 

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Stress

Stress: Stresstypen, Folgeerscheinungen und Verhaltenstipps

„Stress“ wird häufig als Synonym verwendet, um auszudrücken, dass man unter Druck steht, sich bedroht oder überfordert fühlt. Dabei ist kurzzeitiger Stress eine ganz normale körperliche Reaktion auf eine Herausforderung und geht mit der Ausschüttung von Stresshormonen einher.

Diese Hormone beschleunigen den Blutkreislauf, fördern die Hirndurchblutung und reaktivieren körperliche und geistige Kräfte mit dem Ziel, eine Herausforderung oder Bedrohung zu meistern und zu bewältigen.

Allgemein

Verhaltenstipps:

Einschlaf- und Durchschlafstörungen

Erschöpfungs, Lust- und Antriebslosigkeit

Innere Unruhe, Nervosität und Angst

Nachlassende Konzentration und Gehirnleistung

 

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Venen

Venen: Symptome, Risikofaktoren und Behandlungsmethoden

Veränderungen an den Beinvenen und Krampfadern sind heute weit verbreitet. Obwohl man heute die meisten Fragen rund um das Thema "Venenerkrankungen" beantworten kann, sind die eigentlichen Ursachen der Entstehung immer noch unbekannt.

Jeder sollte jedoch über die Funktion der Venen, mögliche Risikofaktoren und Behandlungsmethoden einer Venenerkrankung Bescheid wissen. Denn Beschwerden und Krampfadern müssen in jedem Fall behandelt werden, sonst führen sie zu einem chronischen Leiden.

Symptome

Ursachen von Venenerkrankungen

Was kann ich tun?

Wann soll ich zum Arzt gehen?

 

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Verdauungsproblem

Verdauungsprobleme

Die Darmflora ist wichtig für die Spaltung unverdaulicher Nahrungsbestandteile, die Bildung von bestimmten Vitaminen (wie K und einige B-Vitamine) sowie das körpereigene Abwehrsystem. Sie hat auch eine Barrierefunktion gegenüber Schadstoffen, welche beispielsweise über die Nahrung in den Verdauungstrakt gelangen.

Die ausgebildete Darmflora umfasst rund 1014 Mikroorganismen, wobei die Mirkoorganismenvielfalt mit rund 400 verschiedenen Arten im Dickdarm am größten ist (v. a. Bacteroides, Bifidobakterien, Clostridien, Laktobazillen). Die einzelnen Gattungen stehen in einem hochsensiblen Gleichgewicht, bei einer Verschiebung kann es zu diversen Erkrankungen wie Durchfall, Blähungen, Verstopfung etc. kommen.

Blähungen

Durchfall (Diarrhoe)

Verstopfung (Obstipation)

 

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Vitamine

Was sind Vitamine und wozu werden sie benötigt?

Vitamine sind für den Körper lebensnotwendig (essentiell), da der menschliche Organismus nicht in der Lage ist Vitamine selbst bzw. in ausreichender Menge zu produzieren. Sie müssen daher von außen zugeführt werden.

Vitamine sind vor allem für den reibungslosen Ablauf sämtlicher Stoffwechselprozesse, die Energiegewinnung und den Proteinaufbau von großer Bedeutung.

Allgemein

Tipps

Funktionen und Bedarf

Fettlösliche Vitamine

Wasserlösliche Vitamine

 

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